Bernhard Prähauser
Kunst stand 2017 im Mittelpunkt unserer Sonderausstellung
Der Museumsverein gestaltete eine Sonderausstellung, bei der die Kunst im Mittelpunkt stand. Von 30.06. bis 17.09.2017 wurden ausgewählte Exponate des Bildhauers Bernhard Prähauser (1921–2016) gezeigt, einem der bedeutendsten zeitgenössischen Bildhauer des Landes Salzburg.
Bernhard Prähauser (1921–2016) zählte zu den prägenden Bildhauern des Landes. 1936 trat er in die Werkstatt von Jakob Adlhart ein, bei dem er seine Lehre begann und zunächst maßgeblich geprägt wurde. Sein bevorzugtes Material war Holz, das er mit großer Fantasie zu formen wusste. Die lange Kriegszeit unterbrach sein künstlerisches Schaffen durch den Militärdienst. Nach dem Krieg setzte er seine Arbeit bei Adlhart fort.
1947 wurde er in die Meisterklasse der Akademie für bildende Künste bei Fritz Wotruba aufgenommen. 1958 wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit und bezog eine Werkstätte am Molnarplatz in Hallein. An diese war eine Galerie angeschlossen, in der zahlreiche Ausstellungen stattfanden. 1976 erhielt er vom Bundespräsidenten den Titel Professor h.c. Zwei Jahre später wurde er als Lehrer an die HTL Hallein, Abteilung Bildhauerei, berufen.
1983 zog er sich gemeinsam mit seiner Frau Nelli nach Hintergöriach im Lungau zurück. Nelli, eine musisch begabte Sängerin, trug dazu bei, diesen Lebensabschnitt zu einem krönenden Abschluss seiner künstlerischen Tätigkeit werden zu lassen. Nach ihrem Tod kehrte Prähauser nach Hallein zurück, wo er 2016 verstarb.
Das Museum Kuchl präsentierte mit Stolz zahlreiche hochwertige und ausgewählte Exponate dieses bedeutenden Bildhauers und freute sich über das große Interesse der Besucherinnen und Besucher an den detailreichen Werken.






























































































