
Peter Hartl – TEMPONALE
Bildhauerarbeiten von Peter Hartl wurden im Rahmen einer Werkpräsentation im Museum Kuchl von 01.03.2018 bis 08.04.2018 gezeigt. Peter Hartl arbeitete seit vielen Jahren als Bildhauer in Kuchl. Etwa ein Jahr zuvor war er mit seiner Familie in einen über 300 Jahre alten Gutshof nach Kuchl übersiedelt, wo er sich ein neues Atelier eingerichtet hatte.
Peter Hartl wurde 1961 in Saalfelden geboren und besuchte von 1976 bis 1981 die Bundesfachschule für Holz-, Stein- und Metallbearbeitung (HTL) in Hallein. Prägend für diese Zeit war Prof. Bernhard Prähauser als Lehrer. Anschließend absolvierte er von 1982 bis 1988 ein Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in München bei Prof. Ladner. Nach dem Abschluss des Studiums mit Diplom war er seither als freischaffender Künstler tätig.
Im Zentrum des künstlerischen Schaffens von Peter Hartl standen das menschliche Leben und die Zeit – Themen, die ihn immer wieder beschäftigten. Das Leben zwischen Geburt und Tod, wie zwischen zwei Polen gespannt, zeigte sich unter anderem in den monumentalen „Lebenslinien“ im Halleiner Krankenhaus. Ebenso zentral war für Hartl das Menschenbild. Die Natur diente ihm als Vorbild und wurde in seinen Kunstwerken weitererzählt.
Begleitend zu dieser Ausstellung erschien der erste eigene Katalog des Künstlers, in dem wichtige Stationen seines Schaffens dokumentiert wurden.




































































