Willkommen im Museum Kuchl

Das Museum Kuchl lädt zu einer fundierten Auseinandersetzung mit der Geschichte der Marktgemeinde Kuchl und ihres Umlandes ein. An einem Standort, der bereits in der Römerzeit von überregionaler Bedeutung war, eröffnen sich Einblicke in die Lebenswelten vergangener Jahrhunderte – von archäologischen Funden über regionale Handwerkskunst bis hin zu historischen Ereignissen, die die Entwicklung des Ortes nachhaltig geprägt haben.

Als Regionalmuseum widmet sich das Museum der Bewahrung, Erforschung und Vermittlung des kulturellen Erbes von Kuchl. Die Präsentationen machen historische Zusammenhänge nachvollziehbar und stellen die Menschen, ihre Lebensbedingungen und ihre Handlungsspielräume in den Mittelpunkt.

Im Zentrum steht eine Dauerausstellung, die die Geschichte der Region epochenübergreifend von der Antike bis in die Gegenwart darstellt. Sie bietet fundierte Einblicke in Siedlungsgeschichte, Alltagskultur, Handwerk und gesellschaftliche Strukturen. Ergänzt wird diese durch biennale Sonderausstellungen, die sich jeweils vertiefend unterschiedlichen historischen, kulturellen oder gesellschaftlichen Themen widmen. Darüber hinaus präsentiert das Museum regelmäßig Kunstausstellungen, die zeitgenössische und regionale künstlerische Positionen zeigen und das Haus als lebendigen Ort des kulturellen Austauschs positionieren.

Künstlerkollektiv Duorum

von zweien

Es freut uns besonders,

im Museum Kuchl das Künstlerkollektiv duorum mit der Ausstellung „von zweien“ vorstellen zu dürfen. Hinter duorum stehen der Bildhauer und Künstler Jakob Dobaiz und die Lyrikerin Agnes Grein, die ihre unterschiedlichen Ausdrucksformen miteinander verbinden und in einen Dialog zwischen Text, Sprache und bildender Kunst treten lassen.

In Jakob Dobaiz‚ Arbeiten stehen der menschliche Körper und das Thema Gesamtkomposition im Fokus, während Agnes Grein den Blick auf Zwischenmenschliches richtet. Dabei suchen sie nicht nach idealisierten Körpern oder gängigen Harmonien, sondern finden gerade in Individualität, Eigenart und Abweichung von klassischen Schönheitsvorstellungen eine eigene Ästhetik.

„Etwas Ausdruck, etwas Form, etwas Rhythmus, etwas Klang, etwas Schraffierung, etwas Phrasierung, etwas allein, etwas gemeinsam.“

Dieser Gedanke beschreibt die Verbindung von Dobaiz‘ künstlerischer Arbeit und Greins Sprache. Duorum verknüpft Ideen und stellt Text, Sprache und bildende Kunst zueinander. Die lyrischen Texte begleiten die Skulpturen und Zeichnungen und eröffnen eine zusätzliche Ebene der Wahrnehmung.

So entsteht in „von zweien“ ein künstlerischer Dialog zwischen Form und Sprache, zwischen dem Einzelnen und dem Gemeinsamen.